 Neue Regelungen zur Publizitätspflicht greifen: Wirtschaftsinformationsdienst Hoppenstedt meldet Rekordzahl an BilanzenSeit Ende 2007 monatliche Verdoppelung der Anzahl elektronisch erfasster Bilanzen – noch größerer Datenbestand und -qualität für Hoppenstedt-Kunden.Darmstadt, 17. Januar 2008 - Immer mehr deutsche Unternehmen kommen ihrer Publizitätspflicht nach und veröffentlichen ihren Jahresabschluss im elektronischen Handelsregister. Darauf weist der Wirtschaftsinformationsdienst Hoppenstedt aus Darmstadt hin. In den letzten beiden Quartalen 2007 hatte sich die Zahl der abgegebenen Bilanzen gegenüber dem vorherigen Quartal jeweils mehr als versechsfacht. Auf Monatsbasis haben sich die eingereichten Jahresabschlüsse im Schnitt fast verdoppelt, auf zuletzt knapp 66.000 allein im Dezember. Auch im neuen Jahr wird der Trend weitergehen, allein in den ersten vier Arbeitstagen im Januar gingen 32.000 Berichte ein. Insgesamt hat Hoppenstedt in 2007 knapp 142.000 Bilanzen und Geschäftsberichte redaktionell erfasst, gegenüber 59.000 im Jahr 2006. Dies ist ein Zuwachs um 140 Prozent binnen eines Jahres. Seit 2007 sind Firmen verpflichtet, ihre Bilanzen samt Gewinn-und-Verlust-Rechnungen (GuVs) in elektronischer Form über den Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Viele Unternehmen, die jahrelang gar keine Zahlen veröffentlicht haben oder nur auf Anfrage reagiert haben, stellen jetzt deutlich detailliertere Geschäftszahlen bereit. „Wir hatten im Vorfeld natürlich mit einem deutlichen Anstieg der abgegebenen Bilanzen gerechnet, aber diese steilen Zuwachsraten und vor allem der Run zum Jahresende haben uns doch überrascht", so Ulrich Müller, Geschäftsführer der Hoppenstedt Holding GmbH. „Die Androhung von Bußgeldern seitens der Aufsichtsbehörden hat anscheinend Wirkung gezeigt, aber auch die strengeren Anforderungen von Seiten des Kapitalmarktes - Stichwort Basel II - wirken sich aus. Uns freut dieser Trend doppelt: Zum einen können wir unseren Kunden künftig bei noch mehr Unternehmen auch Geschäftskennzahlen liefern und zum anderen gewinnt der Wirtschaftsstandort Deutschland deutlich an Transparenz." Hoppenstedt nutzt die Berichte im elektronischen Handelsregister als eine von mehreren Recherchequellen für eine der umfassendsten Datensammlungen der deutschen Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen aber nach wie vor die direkt telefonisch oder schriftlich erhobenen Selbstauskünfte der Firmen. Insgesamt umfasst die Hoppenstedt-Datenbank (http://www.firmendatenbank.de) mehr als 245.000 Unternehmen sowie 900.000 Entscheider der ersten und zweiten Führungsebene. Diese B2B-Daten werden für Anwendungen im Vertrieb und Marketing, in der Marktforschung sowie im Bereich von Bonitäts- und Risikoauskünften genutzt. Beispielsweise lassen sich über die Hoppenstedt Bilanzdatenbank (http://www.bilanzen.de) bereits jetzt mehr als 310.000 aufbereitete Abschlüsse von über 85.000 großen deutschen Unternehmen abfragen. Über Hoppenstedt Die Hoppenstedt-Gruppe publiziert Zeitschriften, Firmen-, Produkt- und Finanzinformationen für die Wirtschaft. Mit einem Gesamtumsatz von rund 70 Millionen Euro im Jahr 2006 und über 20.000 Kunden ist sie einer der großen Anbieter von Wirtschaftsinformationen. Sie gehört zur schwedischen Bisnode AB, Europas führendem Konzern für Wirtschaftsinformationen, und ist damit Teil eines wachsenden europäischen Netzwerks von mehr als 95 Unternehmen mit über 3.000 Mitarbeitern und 435 Millionen Euro Gesamtumsatz.
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