Studien

Ranglisten, Studien und Auswertungen der deutschen Wirtschaft.

Hoppenstedt360 Deutschland-Index: Stabiler Ausblick – kein Anstieg der Ausfälle zu erwarten

Darmstadt, 21. Juni 2012 --- Der Deutschland-Index des Wirtschaftsinformationsdienstes Hoppenstedt360 bestätigt für Mai das Bild der letzten Monate. Er verbesserte sich erneut sowohl leicht gegenüber dem Vormonat als auch deutlich gegenüber dem Vorjahr. Mit Blick auf die kommenden 12 Monaten ist damit für Unternehmen abermals das Risiko gesunken, in dieser Zeit auszufallen. „Die Stabilität und wirtschaftliche Stärke der Unternehmen in Deutschland ist so gut wie seit Jahren nicht", fasst Martin Zuberek, Direktor und Risikoexperte der Hoppenstedt360 GmbH, die Entwicklung des Deutschland-Index zusammen. „Die Unternehmen haben gelernt, ihre Risikofaktoren genau zu beurteilen, und die entsprechenden Prozesse zur Absicherung etabliert - das verhindert Ausfälle."

Der Deutschland-Index lag im Mai 2012 bei 90,2 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat (März 2012: 90,5 Prozent). Das ist abermals Bestwert seit Beginn der Auswertung. Konkret heißt das: Im Mai 2012 verzeichnet Hoppenstedt360 einen Rückgang der Ausfallprognose deutscher Unternehmen um 9,8 Prozentpunkte, verglichen mit dem Referenzwert 100 Ende Dezember 2010. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres fiel die Ausfallrate lediglich um 1,7 Punkte. „Der Index verharrt derzeit auf hohem Niveau", erläutert Zuberek weiter. „Die deutschen Unternehmen trotzen damit immer noch und vor allem der Euroschuldenkrise."

Deutschlands Wirtschaft stabil

„Die verschiedenen Wirtschaftsindikatoren haben sich im April und Mai jeweils leicht eingetrübt, doch das war zu erwarten, da vor allem das 1. Quartal 2012 deutlich besser lief als von vielen Unternehmen und Experten vorhergesagt", so Zuberek weiter. Mit Blick auf das zu erwartende Wirtschaftswachstum für 2012 von 0,4 Prozent sei es schlichtweg illusorisch gewesen, zu erwarten, dass Deutschlands Wirtschaft weiter von Rekordwert zu Rekordwert eilt - wie beispielsweise beim Export. „An dieser Stelle helfen Realismus und Vertrauen", empfiehlt Zuberek den Unternehmen. „Realismus gegenüber Wachstumsraten - es kommt immer der Punkt, an dem es nicht mehr weiter nach oben geht, auch beim Deutschland-Index. Und Vertrauen in die eigenen Stärken, die Wettbewerbsfähigkeit und die Güte der eigenen Risikoabsicherung." Wenn Unternehmen das immer beherzigten, dann könne die deutsche Wirtschaft auch mit einer schwächelnden Weltkonjunktur und der Euroschuldenkrise gut leben, dann bleibe die Entwicklung stabil.

* Der Wert 100 bildet die Gesamtheit der deutschen Unternehmen ab, die am 31. Dezember 2010 Gefahr liefen, in den darauffolgenden 12 Monaten auszufallen. Die Entwicklung zeigt, dass der Umfang dieser Gruppe kleiner wird. Stand Mai 2012 werden 9,2 Prozent weniger Unternehmen ausfallen als noch Ende 2010 errechnet. Das bedeutet, dass es den Unternehmen in Deutschland in puncto Ausfallrisiko aktuell besser geht im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr. Grafik zum Herunterladen.

Der Deutschland-Index

Hoppenstedt360 errechnet und liefert für nahezu jedes der 4,7 Millionen deutschen Unternehmen einen Bonitätsindex. Der Bonitätsindex drückt die Ausfallwahrscheinlichkeit aus, d.h. ob ein Unternehmen innerhalb der nächsten 12 Monate entweder insolvent wird oder seine Geschäftstätigkeit einstellt, ohne alle Gläubiger bezahlt zu haben. Der Deutschland-Index bündelt die Ausfallwahrscheinlichkeiten aller deutschen Unternehmen in einer Zahl und gibt damit Auskunft über die Entwicklung der Unternehmen sowie der Wirtschaft. Referenzgröße ist der Wert 100, der die erwarteten Ausfälle für das Jahr 2011 am 31. Dezember 2010 darstellt. Der Index basiert damit im Vergleich zu vielen anderen Konjunkturzahlen nicht auf Befragungen, sondern auf mathematisch-statistischen Analysen und Berechnungen.

Der Deutschland-Index ist Teil der Analyse-Reihe „Wir vermessen Deutschland - deutsche Unternehmen im Überblick" der Hoppenstedt360 GmbH. Ziel der Reihe ist, Konsistenz und Beschaffenheit der deutschen Unternehmenslandschaft auf Grundlage objektiver Kriterien darzustellen und kontinuierlich zu überprüfen.

Über Hoppenstedt360
Hoppenstedt360 ist ein Anbieter für Wirtschaftsinformationen auf dem deutschen Markt. Kunden erhalten über die Hoppenstedt360-Datenbank Zugriff auf Bonitätsinformationen zu 4,7 Millionen deutschen Unternehmen. Die Lösung Lift360 richtet sich speziell an Unternehmen, die Bonitätsauskünfte in ihr Unternehmenssystem integrieren möchten. Neben dem Bonitätsindex geben auch Zahlungserfahrungen aus dem DunTrade®-Programm wichtige Informationen zur Bonität von Geschäftspartnern und unterstützen dabei, Zahlungsausfälle zu vermeiden.
Hoppenstedt360 gehört zur schwedischen Bisnode Gruppe, Europas führendem Anbieter für digitale Wirtschaftsinformationen, und ist damit Teil eines wachsenden europäischen Netzwerks von 90 Unternehmen mit über 3.100 Mitarbeitern in 18 Ländern und 4,7 Milliarden Schwedischen Kronen Gesamtumsatz. In Deutschland beschäftigt Bisnode über 700 Mitarbeiter an sechs Standorten und erzielt einen Umsatz von mehr als 127 Millionen Euro.

Mehr Informationen finden Sie unter www.hoppenstedt360.de sowie www.bisnode.de.

Pressekontakt

Hoppenstedt360 GmbH
Christian Noack
PR Manager
Havelstraße 9
64295 Darmstadt

noack@hoppenstedt360.de

Telefon: +49 6151 1375 736
Mobil: +49 175 723 77 86

Ihre Ansprechpartner

Florian Schleicher
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hoppenstedt Gruppe & Bisnode
Telefon:
+49 (0) 6151 380-381
E-Mail:
schleicher@bisnode.de

 

Katharina Czernik
PR-Assistentin
Hoppenstedt Firmeninformationen
Telefon:
+49 (0) 6151 380-456
E-Mail:
katharina.czernik@hoppenstedt.de

 

Folgen Sie Hoppenstedt über Twitter!

Twitter Icon

Bleiben Sie stets über aktuelle Nachrichten, Stellenangebote und Presseinformationen der Hoppenstedt Gruppe informiert.